Schäfer

Aus Deutsches Jagd Lexikon - Wissen über Jagd, Natur, Naturschutz, Hunde und Outdoor
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Schafe werden zumeist in Herden gehalten, die ein Hirte mit der Hilfe von Schäfer- oder Hütehunden behütet. Typisch ist dabei, dass der Schäfer seine Herde 'nomadisierend' durch offenes, allgemein zugängliches Land führt (Wanderschäfer), während anderes Vieh in der Regel im Stall steht oder auf der Weide, die dem Bauer gehört. Hierbei unterscheidet man zwischen Hüte- und Koppelschafhaltung.

Der Beruf des Schäfers beschränkt sich nicht nur darauf Produzent von Schaffleisch und Schafswolle zu sein. Die Preise für Schaffleisch und Wolle sind in den letzten Jahren erheblich gefallen. Ein Schäfer ist auch Landschaftspfleger, denn die Landschaften, die nicht durch Schafe beweidet werden, würden sonst innerhalb kurzer Zeit mit Bäumen und Sträuchern zuwachsen. Für die Tätigkeit als Landschaftspfleger stellt die Europäische Union Mittel zur Verfügung.

Tierwirt-/in der Fachrichtung Schäferei ist ein nach dem BBiG anerkannter Ausbildungsberuf mit einer 3-jährigen geregelten Ausbildung.

siehe auch: Tierwirt

Tätigkeit

Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Schäferei züchten und halten Schafe, um die Tiere oder deren Fleisch und Wolle zu verkaufen. Außerdem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege. Sie arbeiten meist als selbstständige Schäfer und Schäferinnen in der Tier - oder Landwirtschaft, z.B. in Guts - oder Wanderschäfereien. Darüber hinaus sind sie in Schlachtereien, aber auch bei landwirtschaftlichen Interessenverbänden tätig.

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