9,3x65 R: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 18. Juni 2017, 07:01 Uhr

9,3x65 R
9365.jpg
DSCI00031.JPG
v.l.n.r.: 7x65 R; .30 R Blaser; 8x68 S; 9,3x62, 9,3x65 R
Foto: Volker Seifert
Allgemeine Informationen
Kaliber 9,3x65
Hülsenform Rand
Entstanden 1930
Konstrukteur Wilhelm Brenneke
Mutterhülse
Maße
Ø Hülsenschulter 38°
Ø Hülsenhals
Ø Geschoss 9,3 mm (.366")
Hülsenlänge 65 mm
Ø Patronenboden 13,85 mm
Drall
Gewichte
Geschossgewicht
Technische Daten
Geschwindigkeit V100
Energie E100
max. Gasdruck 3300 bar
GEE

Die 9,3x65 R war die Randversion der bereits 1927 erschienenen 9,3x64 und wurde von Wilhelm Brenneke 1930 vorgestellt und wie ihre randlose Schwester als Großwildpatrone vermarktet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die 9,3x65 R nicht mehr aufgelegt. Für den Wiederlader stehen aber z.B. bei der Fa. Triebel neue Hülsen zur Verfügung.

Die 9,3x65 R konkurrierte mit der .375 H&H Mag. Flanged, der Randversion der .375 H&H Mag.. Da Randpatronen für Kipplaufwaffen ausgelegt waren konnte sie jedoch nicht den Vorteil der randlosen 9,3x64 gegenüber der .375 H&H Mag. ausspielen, das diese in Mauser Normalsystemen unterzubringen war.

Von den Randversionen der "Schwesterpäarchen" 7x64/7x65 R, 8x64/8x65 R und 9,3x64/9,3x65 R ist heute nur noch die 7x65 R gebräuchlich.

Die 9,3x65 R Brenneke ist nicht zu verwechseln mit der älteren und schwächeren 9,3x65 R Collath

Weitere Bezeichnungen

  • 9,3x65 R Brenneke

Weitere Informationen

Literatur