Naturschutzprojekte der Jägerschaft

Aus Deutsches Jagd Lexikon - Wissen über Jagd, Natur, Naturschutz, Hunde und Outdoor
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Die von der Jägerschaft durchgeführten Naturschutzprojekte gehören zum waidmännischen Überbegriff Hege.

siehe auch: Öffentlichkeitsarbeit

Deutschland

Baden-Württemberg

Der Landesjagdverband Baden-Württemberg beteiligt sich seit 2011 an Feldversuchen der Bayerischen Landesanstalt für Wein und Gartenbau, Veitshöchheim um Bioenergie aus Alternativen zu Getreide vor allem Mais zu gewinnen. Hauptziel ist es gegen die Artenverarmung innerhalb der Anpflanzungen vor zu gehen.

Bayern

Rebhuhn im Oberpfälzer Wald

Brandenburg

Hessen

Die Dieburger Jägerschaft gründete 2008 eine Aktion zum Schutz des Rebhuhns im vorderen Odenwald. Kernmaßnahme ist die Förderung und der Anbau von Blühstreifen und Blühflächen.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Arbeitsgruppe Wanderfalke des LJV Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsche Falkenorden siedelten seit 1995 ca. 200 Jungfalken aus um eine stabile Population wieder einzurichten.

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Naturschutzgebiet Eulenbecke
Naturschutzgebiet Wiehlaue

Rheinland-Pfalz

Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz gründete 1980 die "Aktion Schaffung von Lebensraum für die freilebende Tierwelt". Mit dem Aufkauf von Grundstücken werden der freilebenden Tierwelt Rückzugsgebiete erhalten oder neu geschaffen. Zusammen mit den jeweiligen Revierpächtern konnten die Berufsjäger des LJV bisher über 500.000 Bäume und Sträucher auf den Grundstücken pflanzen.

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Naturschutzbehörden hat der LJV Schleswig-Holstein die Betreuung von über 20 Schutzgebieten übernommen.
In dem länderübergreifenden Projekt der dänischen und deutschen Jägerschaft werden seit 2011 zusammen mit den Landwirten Konzepte und Methoden Erproben um wildlebenden Tieren wieder einen artenreichen Lebensraum zu gestalten. Als Anzeigerwildart wurde das Rebhuhn ausgewählt.
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Universitäten in Kiel und Dresden untersuchen in einem Großversuch die Lebensgewohnheiten von Baummarder und Iltis. Ziel ist es die Population aus Sicht des Artenschutzes besser beurteilen zu können.

Thüringen

Österreich

Vorarlberg

Schweiz

Literatur