Otto, Ernst von: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ernst von Otto''', geb. 26. Juli 1861 in Possendorf, gest. 1938, war Jurist, studierte später Naturwissenschaften und lebte in Bensheim/Hessen.
 
'''Ernst von Otto''', geb. 26. Juli 1861 in Possendorf, gest. 1938, war Jurist, studierte später Naturwissenschaften und lebte in Bensheim/Hessen.
Otto war Mitbegünder der ersten kynologischen Zeitschrift "Hundesport und Jagd", die er von 1885 bis 1914 herausgab. Er reformierte das gesamte Züchtungs- und Ausstellungswesen, war selbst züchterisch tätig und galt als hervorragendster Kynologe in Deutschland.
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Otto war Mitbegünder der ersten kynologischen Zeitschrift "[[Hundesport und Jagd]]", die er von 1885 bis 1914 herausgab. Er reformierte das gesamte Züchtungs- und Ausstellungswesen, war selbst züchterisch tätig und galt als hervorragendster Kynologe in Deutschland.
 
Otto organisierte die Hundestammbücher für die Spezialklubs Kurzhaar, Teckel und Bernhardiener.  
 
Otto organisierte die Hundestammbücher für die Spezialklubs Kurzhaar, Teckel und Bernhardiener.  
 
Er war Autor einiger Bücher u.a. "Jedermanns Hundebuch" und "Der Kriegshund, dessen Dressur und Verwendung". Otto war Richter auf Nationalen und Internationalen Ausstellungen und züchtete die Rasse Barsoi.
 
Er war Autor einiger Bücher u.a. "Jedermanns Hundebuch" und "Der Kriegshund, dessen Dressur und Verwendung". Otto war Richter auf Nationalen und Internationalen Ausstellungen und züchtete die Rasse Barsoi.
1912 schied von Otto als 3. Vorsitzender des Kartells auf eigenem Wunsch aus dem Kartellvorstand aus und wurde von J. Mattern ersetzt.
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1912 schied von Otto als 3. Vorsitzender des [[Kartell der stammbuchführenden Spezialklubs für Jagd- und Nutzhunde]] auf eigenem Wunsch aus dem Kartellvorstand aus und wurde von J. Mattern ersetzt.
 
Im Kartell galt Ernst von Otto als Motor für die Strukturierung der Organisation. Das DKH hatte auf sein Betreiben hin 5 Abteilungen: Zucht- und Zuchtbuchwesen, Ausstellungswesen, Jagdgebrauchshundewesen, Dienstgebrauchshundewesen und Auslandswesen.
 
Im Kartell galt Ernst von Otto als Motor für die Strukturierung der Organisation. Das DKH hatte auf sein Betreiben hin 5 Abteilungen: Zucht- und Zuchtbuchwesen, Ausstellungswesen, Jagdgebrauchshundewesen, Dienstgebrauchshundewesen und Auslandswesen.
  
 
== Weitere Informationen ==
 
== Weitere Informationen ==
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*[http://www.wallenfels-pinscher.de/vereinehistorisch.html Wallenfels Pinscher - Die Geschichte der Rassehundevereine (abgerufen am 15.02.2020)]
  
 
[[Kategorie:Personen]]
 
[[Kategorie:Personen]]

Aktuelle Version vom 15. Februar 2020, 10:24 Uhr

Ernst von Otto, geb. 26. Juli 1861 in Possendorf, gest. 1938, war Jurist, studierte später Naturwissenschaften und lebte in Bensheim/Hessen. Otto war Mitbegünder der ersten kynologischen Zeitschrift "Hundesport und Jagd", die er von 1885 bis 1914 herausgab. Er reformierte das gesamte Züchtungs- und Ausstellungswesen, war selbst züchterisch tätig und galt als hervorragendster Kynologe in Deutschland. Otto organisierte die Hundestammbücher für die Spezialklubs Kurzhaar, Teckel und Bernhardiener. Er war Autor einiger Bücher u.a. "Jedermanns Hundebuch" und "Der Kriegshund, dessen Dressur und Verwendung". Otto war Richter auf Nationalen und Internationalen Ausstellungen und züchtete die Rasse Barsoi. 1912 schied von Otto als 3. Vorsitzender des Kartell der stammbuchführenden Spezialklubs für Jagd- und Nutzhunde auf eigenem Wunsch aus dem Kartellvorstand aus und wurde von J. Mattern ersetzt. Im Kartell galt Ernst von Otto als Motor für die Strukturierung der Organisation. Das DKH hatte auf sein Betreiben hin 5 Abteilungen: Zucht- und Zuchtbuchwesen, Ausstellungswesen, Jagdgebrauchshundewesen, Dienstgebrauchshundewesen und Auslandswesen.

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