Zuchtrecht: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Deutsches Jagd Lexikon - Wissen über Jagd, Natur, Naturschutz, Hunde und Outdoor
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Zuchtrecht''' basiert auf dem Internationalen Zuchtrecht, das am 23.04.1935 vom dritten kynologischen Weltkongress beschlossen wurde. Das Zuchtrecht ist…“)
(kein Unterschied)

Version vom 11. Oktober 2019, 12:28 Uhr

Das Zuchtrecht basiert auf dem Internationalen Zuchtrecht, das am 23.04.1935 vom dritten kynologischen Weltkongress beschlossen wurde. Das Zuchtrecht ist das mit Pflichten verbundene Recht des Eigentümers eines Rassehundes, mit diesem, unter Beachtung der Zuchtordnung für diese Rasse, zu züchten und die Welpen als Rassehunde in das Zuchtbuch der jeweiligen Rasse eingetragen zu bekommen. Als Züchter eines Wurfes gilt der Eigentümer der Mutterhündin am Tag des Werfens. Zum Zwecke der Zucht kann eine Hündin auch vermietet werden (Zuchtmiete). d.h. das Zuchtrecht wird vertraglich übetragen. Die Hündin muss sich dann vom Tag des Werfens bis zum Tage des Absetzens der Welpen im Gewahrsam des Mieters befinden. Diese Voraussetzungen sind notwendig, wenn die Übertragung anerkannt und der Wurf auf den Namen des Mieters eingetragen werden soll. International geregelt sind auch der Zwingername sowie die Grundsätze für die Eintragung in das Hundezuchtbuch und für die Erstellung von Abstammungsnachweisen durch die Zuchtvereine.

Literatur