Zuchtzulassung

Aus Deutsches Jagd Lexikon - Wissen über Jagd, Natur, Naturschutz, Hunde und Outdoor
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Die wissenschaftlichen Grundlagen zur Formbewertung von Hunden beruhen auf den Untersuchungen und Arbeiten zahlreicher namhafter Tierärzte. Mit der Gründung der Tierarzneischulen im 18. Jahrhundert erhielt die Formbewertung durch die Forschungen über die Anatomie und die Physiologie des Hundes seine wissenschaftliche Grundlage. So wird die Laufstellung (Gliedmaßenstellung) im Stand von vorne, von der Seite und von hinten beurteilt. Das Gleiche gilt in der Regel auch im Bewegungsablauf. Neben diesen Beurteilungen erfolgt noch eine Beurteilung, des Gebiss, der Rute, des Rücken, des Kopf, der Pfoten, der Behänge, der Augen, der Behaarung, des Wesens und bei Rüden der Hoden. Bewertungen zur Zuchtzulassung und Ausstellungsbewertungen sind daher zu unterscheiden.

Neben dieser Bewertung stellen die überwiegende Mehrheit der Jagdgebrauchshund-Zuchtvereine entsprechende zusätzliche Anforderungen an die jagdliche Leistung (sowie ggf. Untersuchungen von Erbkrankheiten) bevor ein Jagdhund die Zuchtzulassung erhält. Zudem ist für jede Rasse der Rassestandard bei der Beurteilung zu beachten.

siehe auch: Zucht